Alfred Kröll

Ein Fremder, Bettler, Wirt

Der Tiroler Lehrer und Schauspieler ist  nun schon seit vielen Jahren in Hauptrollen beim Salzburger Passionssingen sowie beim Salzburger HirtenAdvent  zu erleben.

Mit Radauer verbindet ihn schon die gemeinsame künstlerische Zusammenarbeit und Freundschaft mit Tobias Reiser, der ihn erstmals nach Salzburg engagierte, nachdem er mit Begeisterung eine Inszenierung seines Stückes „A Liacht is aufkemma“ im Zillertal erlebt hatte. Reiser war sofort angetan von der Art und dem Können des „knorrigen Tirolers“.

Seither schrieb Sepp Radauer nicht nur eine große Zahl an unterschiedlichen Rollen für ihn, sondern nimmt auch gerne Krölls beratende Dienste in Regie- und Schauspielfragen in Anspruch.  

Nachdem Kröll beim HirtenAdvent 2017 als Schnitzer im Mittelpunkt stand, hat er 2018 wieder einmal die Rolle des „bösen Buben“ ausgefasst. Radauer weiß natürlich, dass bei dem Zillertaler Charakterdarsteller solche interessanten Rollen am besten aufgehoben sind. Der langjährige Weggefährte von Josef Radauer  sowohl bei Passions- als auch Adventsingen wird dem Publikum wieder Wechselbäder der Gefühle bescheren. Man wird sich vor ihm als Fremden fürchten, mit ihm als Bettler leiden und sich über ihn als Wirt ärgern ... und schließlich doch noch eine positive Wendung erleben.

Kröll ist Mitglied des Theaterensembles „Stummer Schrei“ und ist das Jahr über in vielfältigen Schauspielproduktionen mit meist zeitgenössischen Stücken engagiert.